Notengebung
Aus Unsere Bildung
Um die Problematik der Notengebung zu erkennen, muss mensch den Blick richten auf zweierlei;
1. was der Zweck der Noten ist - und
2. welchen Einfluß sie haben und in welchem Umfang sie auf welche Weise unser Leben beeinflussen.
Wenn die Problematik klar erkannt und formuliert ist, kann hier
3. ein zielführender Lösungsvorschlag entstehen.
1. Zu den Zwecken der Notengebung
Der Sinn der Notengebung ist differenziert zu betrachten. Er umfasst Aspekte der Pädagogik (Lernanreiz und Belohnung, aber auch Bestrafung für Unachtsamkeit und Missbilligung), ist aber auch ein Versuch, den Wissensstand von Schüler/innen vergleichbar zu machen. Es muss sich bewusst gemacht werden, dass die Notengebung ein sozialer Prozess ist, kein objektiv wissenschaftlicher.
Im Charakter einer skalierten Notengebung ist angelegt, dass es sich um ein Vergleichsinstrument innerhalb einer Gruppe handelt - der Klasse, die eine Lehrkraft betreut. Schon innerhalb dieser Gruppe ist die Vergleichbarkeit nur ungefähr sicherzustellen - Faktoren wie Prüfungsangst und persönliche Sympathien und Antipathien verfälschen den Informationsgehalt der Noten als Wissens- und Leistungsindikator. Schon innerhalb eines Jahrgangs kann es daher zu extremen Verzerrungen des Notenspiegels kommen, wenn etwa zwei Lehrkräfte eines Faches in ihren jeweiligen Klassen unterschiedliche pädagogische Ziele verfolgen.
Ein Beispiel:
Zwei siebte Klassen erhalten Unterricht in Mathematik. In der Klasse 7a verhält sich eine Gruppe wenig kooperativ und macht durch Streiche Unterricht unmöglich. Die Lehrerin sieht sich genötigt, die Gruppe zur Ruhe anzuhalten, und verwendet dazu die ihr zu Verfügung stehenden Machtmittel. Sie gestaltet in einem Kurztest die Notengebung sehr streng, um der Klassen ihren Lern-"Rückstand" überdeutlich zu machen. In der Parallelklasse 7b ist das Problem ein anderes: Der Lehrer sieht sich einer durchgehend verängstigten Klasse gegenüber, die es sich nicht zutraut, die neuen mathematischen Methoden zu verstehen. Der Tenor der Klasse: "Mathe können wir einfach nicht.". Um die Stimmung zu ändern, setzt er erst eine wöchentliche Extrastunde freiwillige Nachhilfe an und verwendet im folgenden Test eine weiche Notengebung, um das Selbstbewusstsein der Schüler/innen durch ein Erfolgserlebnis zu stärken.
Beide Maßnahmen sind von pädogischer Seite nachvollziehbar und zielführend gedacht. Gleiches oder ähnliches Vorgehen bestimmt den Alltag in den meisten Schulen. Allerdings ist das Ergebnis, dass die Noten der einzelnen Schüler nichtmehr vergleichbar sind. Peter aus der 7a und Mareike aus der 7b können den gleichen Wissensstand und die gleichen Kompetenzen haben, jedoch am Ende des Jahres aufgrund des unterschiedlichen pädagogischen und sozialen Kontexts ein bis zwei Notenschritte auseinanderliegen.
Dass weitere Faktoren unbewusst die Notengebung der Lehrenden beeinflussen, ist als gegeben anzunehmen. Genannt seien hier beispielsweise eigene Schulerfahrung, aktuelle Lebenssituation und Temperament auf Seiten der Lehrenden.
2. Zum Einfluß der Noten auf unser Leben
Dennoch werden Noten außerhalb der Schule vor allem als Indikator für Wissenstand, Leistungsbereitschaft und generelle Intelligenz gesehen.
[2009, Dez 15., F. Marten Haas - Mit Bitte um weitere Bearbeitung]
Das Schulsystem in Deutschland kann sich nicht darauf ausruhen Noten zu geben und damit eindeutig ein Bildungsniveau nicht ausreichend zu ermöglichen um daraus den, größtmöglichen positiven Nutzen für das Volk aus eben diesem zu schöpfen.
Noten können bei verschiedenen Schülern, unverkennbar individuellen Menschen wie wir alle es sind, nur verschiedene Erfolge haben.
Das dann doch erlernte, Unglechnis von Äpfeln zu Birnen scheint hier gleich viel brisanter. Häufig gehörter Erfahrung nach kann man sich wenn man Glück hat frühzeitig darauf einstellen dass diese Noten zwar das Leben beeinflussen aber in Wahreheit, lehrt es einem nichts anderes als ein Konkurenzdenken bei dem der Ausgang sogar folgen hat. Mehr wie ein Gladiatoren Kampf als die Olympischen Spiele. Es dient nicht dem verlautbaren Zwecke der Definition der Leistung, denn der Zweck ist Falsch definiert, sondern liefert der Schablonierung der Gesellschaft. Eine etablierte Handhabung einer Art Menschlichen Selektion kann nur weiterhin als Demokratiesierte Ständegeselschaft angesehen werden. Schwerwiegende Einflüsse von außen infiltrieren jedes Kind dass auf verchiedenste Arten versucht seinen persönlich interpretierten Anschluss an die Gesellschaft zu finden. Ob das Ansehen vor der Familie oder den Freunden, dass streben nach Ruhm, Geld oder Aufklärung, Ansehen oder selbst Respektable Persönlichkeiten kennen zu lernen, alles ist wonach ein Mensch streben könnte im Kaufhaus des Kapitalistischen Konsumissmus hängt immernoch vom Blickwinkel und den daraus folgenden Erfahrungen ab. Und je höher der Blickwinkel liegt desto weniger erlangt er Kenntnis von dem was im unteren Bereich zu Erfahren ist. Wieso sollte man also nicht alles daran setzen ein individuelles Schulsystem zu erdenken, ermöglichen und zu fördern. Mehrseitige Gesetzestexte können einen Lehrer nicht an willkür oder Psychischer Ermüdung hindern. Bürokratisierung wiegt falsch auf wenn sie in unterzahl von inkompetenz geleistet werden muss. Noten müssen abgeschafft werden und es darf keine reform geben sondern neu Erfindung. D.h. vielseitige Information und gleichsam Integration von einem eigenständigen Gewissen in den Schülern, dass über ihre eigene Zukunft zu sinnieren vermag und folglich, sie mit sich selbst auseinandergesetzt, in ihrem selbst erwählten und frei zugänglichen Zweig der Berufung Erfolge zu feiern ermöglicht. Die Schüler haben Wünsche, würden gerne dinge machen und manchmal auch verschiedene aber ohne förderative Erziehung, auch in den Schulen, werden diese WÜnsche oft überhört selbst wenn sie irgendwann geschriehn werden. J.G.F.2009
