Gipfel

Aus Unsere Bildung

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorgeschichte

HRK und Schwan wollen einen "Bolognagipfel" ausrichten --> es werden nur die Themen besprochen die wir nicht besprechen wollen, SchülerInnen werden nicht beachtet, ungünstiger Zeitpunkt für uns (März oder April). An dem Gipfel sollen folgende Hochschulgruppen teilhaben (HRK und Schavan halten das für repräsentativ...) JUSOS, CampusGrün, SDS, RCDS, LHG, evangelische Gruppe, katholische Gruppe, FZS

Dieser Gipfel ist aus dem Druck der Bildungsstreikbewegung entstanden --> dort will sich die Politik fein rausreden und zeigen, dass sie etwas tun (was eine Farce ist) --> wir sollten nicht das Feld was wir bestellt haben den anderen überlassen! Der worst case wäre ein Gipfel zu einem Thema, das kein Thema ist, mit Gesprächspartnern die nicht unsere Meinungen vertreten...

  • HRK lud die Hochschulgruppen (Parteinah: JUSOS, CampusGrün, RCDS, LHG und kirchlich: evangelisch & katholisch) zu Treffen ein um irgendwas zu besprechen
  • am 2.12.2009 gab es erneut solch ein Treffen zusätzlich mit SDS und auf drängen auch mit zwei Aktiven des Bildungsstreiks siehe protokoll bzw PM 1. Treffen
  • es wurde ein Folgetreffen für welches seit Anfang/Mitte Januar ein Termin feststeht ins Auge gefasst (04.02.2010)

Idee ist es so viele Gruppen die bei dem HRK Gespräch waren von der Idee eines Bildungsgipfels zu überzeugen (viele dieser Gruppen sind im Bündnis...). Dadurch kann evtl. unseren Termin durchsetzen.

An diesem Termin z.B. vom 17.06. bis zum 19.06.2010 wollen wir einen Bildungsgipfel veranstalten, bei dem alle Verantwortlichen aus Politik & Co an einem Tisch sitzen und wo verhandelt wird ohne, dass das schwarze Peter Spiel gespielt werden kann. (Verhandlungen müssen versucht werden, da man es den Leuten einfach schuldig ist es zu versuchen und um allen die daran zweifeln dass Verhandlungen nichts bringen, eben dies zu zeigen (falls es nicht klappt, was passieren könnte)).

[Bearbeiten] Wie könnte ein Gipfel aussehen?

Szenario: Während in Berlin in einem öffentlich zugänglichen Veranstaltungsraum der Gipfel unter beisein eines großen, interessierten Publikums stattfindet, wertet wenige Meter weiter ein Sonderplenum fieberhaft die live übertragenen Inhalte aus und stellt sie auf eine Online Plattform (Liquid Democracy). In den großen Hörsäälen überall in Deutschland verfolgen Studierende die Gespräche und diskutieren die Themen im Anschluss in den Veranstaltungen. Zu diesem Zweck wurde extra der Inhaltliche Stoff der Vorlesungen um eine Woche verschoben. Auch in den Medien geht es um das Thema, sodass überall und vor allem an den Bildungseinrichtungen über den Gipfel und dessen Inhalte gesprochen wird...

[Bearbeiten] Voraussetzungen für einen Gipfel

  • Gleichberechtigt in Organisation/Vorbereitung (offene, transparente Vorbereitung der Gespräche, Miteinbeziehung von möglichst vielen interessierten)
  • Große Öffentlichkeit (großer öffentlich zugänglicher Veranstaltungsort, Live-Stream, Phönix/Parlementsfernsehen)
  • Entsprechende Personen (Kultusminister, Bildungsministerin, Finanzminister (Bund & Länder, HRK) müssen anwesend sein
  • Schüli & Studi Angelegenheiten sollen gleichberechtigt behandelt werden
  • Termin muss im Juni liegen
  • Inhalte müssen stimmen
  • Keine Showveranstaltung (nicht zu kurz, mindestens 2 Tage – Option auf dritten, Veranstaltung in Themenblöcken  Rückmeldung über LD usw.)
  • Studis und Schülis brauchen jeweils eine gut vorbereitete Strategie / Forderungen

[Bearbeiten] Ausgangsposition

Schavan bietet Gespräche an und einen Bolognagipfel zum 12.04., HRK unterstützt das. Wir haben das gedreht, dürfen aber nicht die Falle der „tödlichen Umarmung“ laufen. Siehe Voraussetzungen.

[Bearbeiten] Argumente für einen Gipfel

  • Kollektives Erlebnis, gemeinsame Lernprozesse vielfältiger Art (auch gesellschaftlich) (Interaktionsmöglichkeiten verstärken das)
  • Kann einen Impuls für die Bewegung geben, sowohl bei Scheitern, als auch bei Teilerfolg  es werden Emotionen geweckt. Wie wahrscheinlich ist ein 4. oder 5. Anlauf des BS ohne Impuls?
  • Das kann viele „Mainstream-Studis/Schülis/Menschen“ wieder ins Boot holen. Sympathien werden durch „Auströpfeln der Bewegung“ oder „Abgrenzung/Entwicklung der Bewegung ohne Mainstreamangebote“ verspielt.
  • Wenn Voraussetzungen verletzt werden, bzw. wir instrumentalisiert werden, dann sind wir raus! (im Voraus klare (gemeinsame) Ausstiegkriterien festlegen) (Erwartungen etwas zu erreichen sind nicht groß)
  • Gipfel schafft erhebliche Öffentlichkeit – inhaltliche Wahrnehmung bekommt mehr Substanz, Bewegung kann in keinem Fall öffentlich verlieren

[Bearbeiten] Argumente gegen einen Gipfel

  • Keine Erfolgsaussicht bei diesem politischen System
  • Stärkere Konzentration auf Basisaktivitäten, statt zentralem Gipfel
  • BS nicht gesellschaftskritisch, Gipfel lenkt von gesellschaftlichen Grundproblemen ab (Kapitalismus)
  • mögliche instrumentalisierung der Politik durch geschicktes handeln in der Presse (kann durch Ausstiegsbedingungen und gut vorbereitete Pressearbeit unsererseits umgangen werden)

[Bearbeiten] Möglicher Kompromis

Wir haben eine Pluralität von Aktionen, diese Pluralität kann unser Bündnis ohne Bruch aushalten. Wir sind alle freie Menschen und können im BS handeln wie wir wollen. Wenn eine Gruppe sich darum kümmern will, dann ist das möglich.

[Bearbeiten] möglicher Ablauf

Thematisierung des Gipfels an den Hochschulen / Schulen / Gesellschaft. Übertragung in Seminare, Diskussionen dort – Potenzial für Mobilisierung! Leute des BS werden durch Liquid Democracy unterstützt (bekommen somit gefühlt mehr Gewicht). An Veranstaltungsort soll ein Sonderplenum parallel arbeiten und in Liquid Democracy Aspekte einstellen. Votings von allen werden dadurch möglich, (Abgrenzung von Sonderplenum in LD von „normalen Beiträgen) Liquid Democracy bringt Stimmungsbilder Experten (Gewerkschaften, politische Gruppen, andere BündnispartnerInnen nehmen nicht direkt an Gesprächen teil, aber bekommen in LD eine eigene Kategorie) Wir brauchen 2 ModeratorInnen! Wir brauchen für den Bildungsstreik eine gute Pressearbeit! – anderer Typ von Pressearbeit – schnell reagieren! Veranstaltung hat einen komplett neuen Charakter. Wegen LD usw. Vorbereitung: Konkretes Forderungspapier muss stehen (Papier nach innen, das auch als Verhandlungspapier fungieren kann). Sonderplenum (26.03. – 27.03.2010) ca. eine Woche vor nächstem Bundesweiten Treffen (09.04. - 1.04.2010). Extra Forderungs-KO für verschiedenste Vorarbeiten dazu.

[Bearbeiten] SchülerInnen

  • SchülerInnen müssen gleichberechtigt repräsentiert werden, das ist anzustreben, sollten im Programm drin bleiben und als Personen teilnehmen
  • Das setzt sowohl Studi- als auch Schüli-Konzepte voraus (Themen noch unklar)
  • Studis müssen in ihren Punkten immer wieder Brücke schlagen zu Schülis, auch bei Studithemen

[Bearbeiten] Sonstiges

Titel des Gipfels ? Kunstname? - Vorschlag: „Bildung neu denken“

Wer geht hin? Evtl ein Pool aus Personen aus dem gelost wird? Tauschen bei verschiedenen Themenblöcken?

[Bearbeiten] Themen

  • Basis, Grundlage: Sprechen über „Bildungsziele“
  • Hochschulfinanzierung
    • Infrastruktur
    • Ausfinanzierung
  • Lehre (& Forschung)
    • Curriculum (Entschlackung, Tempo drosseln)
    • Lehr- und Lerntechniken
    • Kompetenzorientierung
  • Demokratie
    • Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe
    • Studentische Mitbestimmung (nicht mitsprache!)
    • Einfluss Hochschulräte / Rektorate
  • Mobilität (horizontal/vertikal)
    • Zugang zum Master (Übergang BA MA)
    • Anerkennung/Wechsel auf allen Ebenen (BRD, EU, Hochschule)
    • Auslandsaufenthalt
    • Qualifikationsrahmen (EQR, DQR)
  • Soziale Dimension:
    • Studiengebühren
    • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    • Studienfinanzierung/Bafög/Stipendien
    • Zugangsbeschränkungen/Hochschulzugang

Es soll über alle Themen in der großen Runde gesprochen werden, keine Kleingruppen (alle müssen alles verhandeln!)

[Bearbeiten] Vorbereitungen

Es soll innerhalb des nächsten Monats ein kleines inhaltliches Treffen in Heidelberg geben (zur Erstellung von Forderungen / in Planung), dem zu Beginn des SoSe ein größeres in Münster folgt. Ergebnisse sollen auf einem bundesweiten Treffen präsentiert werden (natürlich auch hier im Wiki).

[Bearbeiten] Protokoll Bielefeld (zusätzliche Infos / Meinungen)

Hier das Plenumsprotokoll zu den Punkten

Persönliche Werkzeuge